Maltechniken


Auf den angebotenen Malreisen aus unserem Programm weden verschiedene Techniken erklärt und angewandt:


Aquarell




In vereinfachter Form könnte man auch von Wasserfarbenmalerei sprechen – die Bezeichnung „Aquarell“ leitet sich mit „Aqua“ für Wasser aus dem Lateinischen ab. Zarte, fließende Farben, weiche Übergänge und transparente Überlagerungen, Kompositionen aus Flächen und Flecken anstelle von linear-zeichnerischen Bildelementen.

Bei den Aquarellfarben sollte man nicht geizen , denn ohne Leuchtkraft der Pigmente wirkt ein gemaltes Motiv nur halb so schön. Die feinstgemahlenen und mit einem Bindemittel (wie Leim, Gelatine oder Gummiarabicum) in Tiegeln verfestigten Mineralpigmente werden mit Wasser gelöst und aufgemischt und mittels spezieller Aquarellpinsel auf ein saugfähiges Papier gebracht.

Der am häufigsten verwendete Untergrund ist Papier - die Oberfläche sollte strukturiert, gerauht und mit einer körnigen Oberfläche sein um die Farben aufnehmen zu können. Es können natürlich auch andere Materialien genutzt werden wie z.B. Karton oder Holz…

Der ideale Pinsel besteht aus Rotmarderhaar, weil er trotz hoher Elastizität in Form bleibt (dünne Spitze), viel Farbe aufnehmen und leicht wieder abgeben kann. In jüngster Zeit sind spezielle Aquarellpinsel aus dünnen synthetischen Fasern hinzugekommen. Neben diesen Haarpinseln mit feiner Spitze kommen auch gefächerte Haarpinsel für das großflächige Arbeiten sowie Borstenpinsel zum Einsatz. Auch ein Naturschwamm – in der Regel zum Anfeuchten des Papiers verwendet – kann zum flächigen Malen wie zum Verwaschen verwendet werden.

 

Aber auch hier gilt:

Talent erleichtert das Erlernen – ersetzt aber nicht das Training!

 

> Übersicht der Malreisen

 


Wichtige Maler mit Aquarelltechnik


· Albrecht Dürer (1471–1528)
· Paul Cézanne (1829–1906)
· Paul Gauguin (1848–1903)
· Paul Klee (1879–1940)

>  Step by Step – Grundtechnik Aquarellmalerei

>  Kostenloser online Aquarell-Kurs

 

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